Ich habe schon immer gern gelesen. Als Kind und Jugendlicher – in der DDR – waren öffentliche Bibliotheken ein unerschöpflicher Quell für immer neuen Lesestoff und außerdem kostenlos.
Nachdem sich Gesamtdeutschland etwas beruhigt hatte, ließ mir die Berufstätigkeit nur wenig Zeit zum Lesen. Es reichte gerade noch für die wöchentlichen Perry Rhodan Hefte und etwas Harry Potter.
Nach der Insolvenz meines langjährigen Arbeitgebers und der damit einher gehenden Scheidung, hatte ich dann wieder deutlich mehr Zeit zum Lesen.
Allerdings fehlte jetzt das Geld, um sich die deutlich verteuerten Druckerzeugnisse zu leisten. Zwar gibt es auch jetzt öffentliche Bibliotheken, wenn auch nicht mehr ganz kostenlos. Doch – spätestens seit Corona – habe ich eine Abneigung gegen Druckerzeugnisse, die schon durch viele Hände gegangen sind.
Ich fasse auch die Zeitschriften beim Arzt, die dort immer herumliegen, nicht mehr an und lese lieber ein E-Book auf dem Smartphone.
Als überzeugter Amazon Prime Kunde, bot Kindle Unlimited einige Jahre eine gute Alternative. Mit einem entsprechenden E-Book Reader und dem Smartphone war man damit mindestens genauso mobil, wie mit einem „echten“ Buch.
Doch mit dem Alter stellten sich auch hierbei erste Zipperlein ein, lange Lesezeiten wurden immer anstrengender und damit seltener. Nun lohnte sich Kindle Unlimited auch nicht mehr, um die 10 Euro monatlich auszuschöpfen, muss man mindestens zwei Bücher lesen in diesem Zeitraum.
Mal ein Hörbuch von Audible (Amazon natürlich) im Probemonat und es war um mich geschehen. Seitdem leiste ich mir dort das monatliche Abo und eine Zeitlang auch noch bei einem anderen Anbieter (Thalia).
Letzteres habe ich wieder aufgegeben, da es inzwischen sehr unkomfortabel geworden ist.